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Ausserschulische Aktivitäten bedeuten Mehraufwand – auch finanziell

Zur Finanzierung von Schulreisen, wie hier auf dem Suonenweg im Naturpark Pfyn-Finges, herrscht im Moment Unsicherheit. (Bild: Mia Hofmann, schooltrip.ch)

Die Frage der unentgeltlichen Volksschule beschäftigt Kantone und Schulen seit einigen Monaten. Bei Schulreisen oder Lagern halten aber viele Schulen an ihrer gänigen Praxis fest, wie ein Blick in die Kantone Nid- und Obwalden zeigt.

Die Nidwaldner Zeitung hat bei Schulleitungen und Verantwortlichen der Volksschulämter in Nid- und Obwalden nachgefragt, welche Auswirkungen das Bundesgerichtsurteil vom Dezmeber 2017 zeigt. Damals hatte das Bundesgericht entschieden, dass der Besuch der Volksschule kostenlos sein muss. Wie sich mit dieser Voraussetzung Schulreisen und Schullager durchführen lassen, ist unklar. Neben einer maximalen Entschädigung von 16 Franken pro Tag haben Schulen die Aufwände für ausserschulische Anlässe selber zu berappen. Rückmeldungen verschiedener Schulen zeigen, dass man momentan noch mit dem bewährten System weiterfährt und von den Eltern für die Schulreise eine kleine Beteiligung verlangt. (pd)

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Veröffentlicht am

25.06.2018