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Grönland und die Geschichte der Gletscherforschung

Grönland und die Geschichte der Gletscherforschung

Das Forum Schweizer Geschichte in Schwyz zeigt ab November, wie ein Schweizer Forscher Grundlagen für die Erforschung der Gletscher schuf.

1912 durchquerte der Schweizer Alfred de Quervain Grönland. Die Daten, die der Schweizer Forscher auf seiner siebenwöchigen Expedition sammelte, sind für die Wissenschaft bis heute von Bedeutung. Die Ausstellung "Grönland 1912" im Forum Schweizer Geschichte beleuchtet de Quervains Pioniertat und verknüpft sie mit der Gegenwart. Bis heute betreibt die Schweiz in Grönland Gletscherforschung und leistet damit einen Beitrag zu einem zentralen Thema unserer Zeit: der Klimaerwärmung.

Die Ausstellung "Grönland 1912" gastiert vom 12. November bis 12. März im Forum Schweizer Geschichte. Für Schulen stehen zwei Führungen im Angebot:

«Leben und Forschen im Eis» (60 Minuten)

Kindergarten bis 2. Schuljahr

Die Schülerinnen und Schüler lernen die Insel Grönland kennen. Gemeinsam begeben sie sich auf die Spur der Schweizer Forscher, die vor über hundert Jahren über das ewige Eis von Grönland gewandert sind. Sie werden selber zu Forscherinnen und Forschern. Wie haben sie sich gegen die Kälte geschützt? Welchen Bewohnerinnen und Bewohnern und welchen Tieren sind sie begegnet?

 

Führung «Dem Klimawandel auf der Spur» (60 Minuten)

3. bis 6. Schuljahr / Sek I / Sek II

Das ewige Eis schmilzt weltweit immer schneller. Die Arktis ist besonders stark von der Erderwärmung betroffen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten Einblick in die Polarforschung und erfahren, weshalb die Ergebnisse der Expedition von 1912 auch für die heutige Klimaforschung von grosser Bedeutung sind. Wie verändern sich Umwelt und Klima in der Arktis und was bedeutet der Klimawandel für die Schweizer Gletscher?

Für interessierte Lehrpersonen findet am 16. November von 17 bis 18.30 Uhr eine Einführung statt. Diese umfasst die Angebote für die Schule und einen Ausstellungsrundgang.

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