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Holocaust-Gedenktag: Notwendiger denn je

Holocaust-Gedenktag mahnt an dunkle Vergangenheit
Das Holocaust-Mahnmal in Berlin erinnert an die rund sechs Millionen Juden, die unter der Herrschaft der Nationalsozialisten ermordet wurden. (Bild: d.i., CC-BY 2.0)

Am 27. Januar findet der Holocaust-Gedenktag statt. Aktuelle Konflikte und Entwicklungen zeigen dessen Dringlichkeit auf.

2004 haben die kantonalen Erziehungsdirektorinnen und Erziehungsdirektoren entschieden, am 27. Januar den "Tag des Gedenkens an den Holocaust und der Verhütung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit" zu begehen. Die Initiative für den Gedenktag stammt vom Europarat, der diesen 2003 beschlossen hat. Die aktuellen politischen Entwicklungen – der Krieg in Israel, das Erstarken antisemitischer Strömungen in Europa – verdeutlichen, wie wichtig das Thema bleibt.

Für Schulen stehen diverse Materialien zur Verfügung, um den Holocaust im Unterricht aufzugreifen. Das Infomations- und Dokumentationszentrum IDES aktualisiert jährlich ein umfangreiches Dossier. Es unterstützt Lehrpersonen und liefert Anregungen. Neben Hinweisen auf Lernmedien, die im Unterricht direkt einsetzbar sind, enthält das Dossier auch Hintergrundinformationen und Verweise auf Informationsplattformen. Ein anderes Beispiel ist die App "Fliehen vor dem Holocaust - Meine Begegnung mit Geflüchteten". Hier nähern sich Jugendliche über das Medium Film an das Thema an.

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