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Neuigkeiten aus der Bildungslandschaft

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Die kantonalen Erziehungsdirektorinnen und Erziehungsdirektoren haben Empfehlungen zum Fremdsprachenunterricht verabschiedet. Und sie unterstützen die Strategie des Bundes, den Austausch über die Sprachgrenzen hinweg zu stärken.

Die Bildungsdirektoren-Konferenz Zentralschweiz (BKZ) will die Motivation für den Französischunterricht verbessern. Damit reagiert sie auf die unbefriedigenden Resultate der Fremdsprachenevaluation.

Im Falle einer Annahme der Fremdsprachen-Initiative im Kanton Luzern würde Französisch als erste Fremdsprache in der Primarschule belassen.

Die Zürcher Fremdspracheninitiative, welche nur noch eine Fremdsprache in der Primarschule wollte, ist gescheitert. 150'725 Zürcherinnen und Zürcher sagten Ja, 233'357 Nein, was einem Nein-Anteil von 61 Prozent entspricht. Die Stimmbeteiligung betrug 44 Prozent.

Die Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung SKBF hat wissenschaftliche Studien zum Fremdsprachenunterricht verglichen. 

Mit 68 zu 53 Stimmen hat der Thurgauer Grosse Rat einem Gesetzesentwurf zugestimmt, der den Französischunterricht auf die Sekundarstufe I verlegen will. Das letzte Wort zum Fremdsprachenunterricht wird voraussichtlich die Thurgauer Bevölkerung haben.

Die kantonsrätliche Kommission für Erziehung, Bildung und Kultur spricht sich mit knapper Mehrheit gegen die Fremdsprachen-Initiative aus. Diese würde aus Sicht der Kommission zu einer bildungspolitischen «Spracheninsel» führen.

Der Luzerner Regierungsrat lehnt die Initiative «Eine Fremdsprache auf der Primarstufe» ab. Er will damit eine Insellösung verhindern.

In ihrer Vernehmlassungsantwort unterstützen LCH und SER das Anliegen des Bundesrates, eine zweite Landessprache bereits in der Primarschule vorzuschreiben. Sie wollen dabei den Kantonen aber möglichst viel Spielraum lassen.

Der Kanton Aargau will bis zur Einführung des Lehrplans 21 keine Änderungen am Sprachenunterricht vollziehen. Einen Entschluss hat die Regierung in der Reihenfolge der Fremdsprachen gefällt und Englisch als erste Fremdsprache bestätigt. 

Auf das neue Schuljahr hin bieten nun alle Gemeinden im Kanton Luzern den 2-Jahres-Kindergarten an. Der Luzerner Bildungsdirektor informiert beim Mediengespräch zum Schuljahresbeginn über aktuelle Themen und Entwicklungen im Luzerner Bildungswesen.

Der Bundesrat will die Landessprachen in der Schule stärker verankern. Er stellt drei Varianten zur Diskussion, wie er den Sprachenunterricht harmonisieren könnte, falls die Kantone ihre Sprachenstrategie nicht umsetzen.

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