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Neuigkeiten aus der Bildungslandschaft

499 Artikel

Der Bundesrat will die Landessprachen in der Schule stärker verankern. Er stellt drei Varianten zur Diskussion, wie er den Sprachenunterricht harmonisieren könnte, falls die Kantone ihre Sprachenstrategie nicht umsetzen.

Die Bildungsstatistik des Kantons Obwalden verdeutlicht den nationalen Trend, was die Schülerzahlen anbelangt: Im Kindergarten steigen die Zahlen an, während sie in der Primar- und Oberstufe leicht zurückgehen oder gleichbleiben.

Die Zahl der 16- bis 25-Jährigen, die in die Schweiz zuwandern, steigt. Die EDK will mit dem Bund über die Finanzierung von Integration und Schulung von spät zugewanderten Jugendlichen verhandeln.

Sparmassnahmen veranlassen das Bundesamt für Sport dazu, "schule bewegt" einzustellen. Das nationale Programm förderte Bewegung in Schulen und Tagesstrukturen und verpflichtete diese zu mindestens 20 Minuten täglicher Bewegung.

Der Regierungsrat will am bestehenden Fach- und Wirtschaftsmittelschulzentrum in Luzern eine Informatikmittelschule errichten. Dies soll kostenneutral möglich sein, weil im Gegenzug eine Klasse der Wirtschaftsmittelschule abgebaut wird.

Laut dem Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH sind die Löhne der Lehrpersonen weiterhin massiv tiefer als diejenigen von Berufsleuten in anforderungsgleichen Positionen der Privatwirtschaft und der öffentlichen Verwaltung.

Volk und Parlament im Kanton Luzern sollen bei Bildungsfragen, auch zum Lehrplan 21, mehr Mitsprache erhalten. Dazu wurde von einem überparteilichen Komitee eine Volksinitiative eingereicht.

Die Kantone Aargau und Solothurn lancieren mit www.mi4u.ch und www.ict-regelstandards.ch Lehrplan 21-kompatible Unterrichtsideen und Materialien im Bereich Medien und Informatik, entwickelt von der Beratungsstelle Digitale Medien in Schule und Unterricht - imedias.

Bei der Beratung des Sparpaketes hat der Kantonsrat eine Serie von Sparvorschläge verabschiedet, die den Bildungsbereich betreffen. So müssen Lehrpersonen künftig eine Lektion pro Woche mehr unterrichten. Dienstaltersgeschenke für Kantonsangestellte werden abgeschafft und der kantonale Beitrag an die Musikschulen wird halbiert.

Der «Atlas der Schweiz» ist erstmals online verfügbar und lässt sich mit einer App kostenlos nutzen. Entstanden ist der neue Atlas in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich und der Universität Bern.

Alle zwei Jahre vergibt die "Stiftung für hochbegabte Kinder" den LISSA-Preis für innovative Schulprojekte. Die diesjährigen Ausgabe zeichnet Schulen aus den Kantonen Bern, Luzern, Schwyz, St.Gallen und Zürich aus.

Der Kanton Schwyz legt ein Kinder- und Jugendleitbild vor. Dieses umreisst Leitsätze und Empfehlungen für vier Bereiche: Rahmenbedingungen, Förderung, Partizipation und Schutz.

Das Programm SchulreisePLUS der ch-Stiftung fördert Begegnungen zwischen Schulklassen und wird rege genutzt.

Lernfilme erklären in wenigen Minuten auf anschauliche Weise komplexe Themen und Zusammenhänge – von Bruchrechnen über die Bildung des Passivs bis hin zur Entstehung des Treibhauseffekts. Dank Smartphones, Tablets und Apps können Lernfilme einfach hergestellt werden.

Die Stiftung Infoklick organisiert auch in diesem Jahr ihre Sommerakademie in Engelberg. Vom 11. bis 14. Juli tauschen sich Expertinnen und Experten der Kinder- und Jungedförderung zum Thema "Lebensklug werden - Wie Risikokompetenz gelingt" aus.

Bienen und weitere Insekten spielen eine entscheidende Rolle im Ökosystem, vor allem bei der Bestäubung. éducation21 hat in einem thematischen Dossier Anregungen für den Unterricht zusammengestellt.

Für den nationalen Zukunftstag vom 10. November stehen Spezialprojekte zur Auswahl. Jugendliche lernen dabei in Gruppen den Berufsalltag kennen. Im Vordergund steht die Überwindung von Geschlechter-Stereotypen: „Mädchen-Technik-los!“ oder „Abenteuer Schule geben" lauten Beispiele möglicher Spezialprojekte.

Der Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverbandes LLV spricht sich klar gegen die vorgesehenen Sparmassnahmen im Konsolidierungsprogramm KP 2017 aus. Falls an den Abbaumassnahmen festgehalten wird, schlägt der Verbandsrat vor, Leistungskürzungen bei speziellen Schulanlässen (Schulreisen, Klassenlager...) vorzunehmen.

Im Kanton Luzern haben aufgrund der rückläufigen Schülerzahlen einige Betriebe Schwierigkeiten, genügend Lernende zu finden. Es bestätigt sich die Tendenz, dass die vier Jahre dauernden Ausbildungen schwieriger zu besetzen sind als die dreijährigen Lehren.

Die Aktion «walk to school» findet auch 2016 wieder statt. Ziel ist, möglichst viele Kinder dazu bewegen, während zweier Wochen zu Fuss zur Schule oder in den Kindergarten zu gehen.

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