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Junglehrpersonen bleiben Beruf treu

Lehrpersonen bleiben Beruf treu
Das Bundesamt für Statistik hat die Verbleibquote im Lehrberuf untersucht. (Illustration: BFS)

91% Lehrpersonen sind auch fünf Jahre nach der Ausbildung im Lehrberuf tätig. Das zeigt eine Erhebung des Bundesamts für Statistik.

Alle zwei Jahre befragt das Bundesamt für Statistik (BFS) Hochschulabgängerinnen und -abgänger. 2021 wurden  Personen, die ihr Studium 2016 abgeschlossen hatten, nach ihrer Anstellungssituation befragt. Bei den Absolventinnen und Absolventen einer Pädagogischen Hochschule zeigt sich, dass die Verbleibquote hoch ist – sie liegt schweizweit bei 91%.

Als Gründe für die hohe Verbleibquote nennen Lehrpersonen die Sinnhaftigkeit sowie den grossen Gestaltungsspielraum. Zudem ist gemäss BFS-Befragung der Bruttolohn von Lehrpersonen beim Berufseintritt höher als derjenige von Absolvierenden einer Universität oder einer Fachhochschule. Ein Grossteil der Anstellungen im Lehrberuf sind fünf Jahre nach Studienabschluss unbefristet (90%). Auch erachten die befragten Lehrpersonen ihre Anstellung überwiegend als feste und langfristige Berufstätigkeit (92%) und nicht als Durchgangsstation oder Gelegenheitsjob.

Stellenmarkt sehr angespannt

Diesem positiven Bild zum Trotz ist der Stellenmarkt in der Volksschule sehr angespannt. Nach wie vor sind in der Deutschschweiz über 600 Stellen für das kommende Schuljahr nicht besetzt. Die Kantone reagieren unterschiedlich auf die verschärfte Situation, sie sind auch nicht gleichermassen betroffen. So hat der Erziehungsrat des Kantns Schwyz das Bildungsdepartement beauftragt, eine vertiefte Analyse auszuarbeiten, die sich mit den Ressourcen, der Arbeitszeit und den Arbeitsbedingungen auseinandersetzt. (pd)

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