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Luzern würde Englisch in Oberstufe verschieben

Im Falle einer Annahme der Fremdsprachen-Initiative im Kanton Luzern würde Französisch als erste Fremdsprache in der Primarschule belassen.

Am 24. September entscheidet das Luzerner Stimmvolk über die Fremdspracheninitiative. Diese verlangt, in der Primarschule eine Fremdsprachen anzubieten und die zweite Fremdsprache in die Oberstufe zu verlegen. Der Regierungsrat und der Kantonsrat empfehlen, die Initiative abzulehnen. 

Regierung und Kantonsrat wollen das Zwei-Sprachen-Modell beibehalten und mit Hilfe des Lehrplans 21 den Unterricht in den Fremdsprachen sowie im Fach Deutsch weiter optimieren. Die zweite Fremdsprache soll nicht in die Sekundarschule oder in das Gymnasium verschoben werden. Sonst würde die Sekundarschule sehr sprachenlastig, was der Strategie, die sogenannten MINT-Fächer ab der 7. Klasse zu stärken, zuwiderläuft. Sollte im Kanton Luzern aber nur noch eine Fremdsprache in der Primarschule unterrichtet werden, müsste das laut Regierungsrat aus Gründen des nationalen Zusammenhalts Französisch sein.

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