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Schlechte Luft im Klassenzimmer

Die Konzentration in den Schulzimmern ist auch von der Luftqualität abhängig.

Eine Studie des Bundesamts für Gesundheit legt offen, dass zwei Drittel der Schulzimmer eine ungenügende Luftqualität aufweisen. Ein Lüftungsplan kann die Situation verbessern.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat in 100 Schulzimmern die Luftqualität gemessen. Dabei zeigte sich, dass in rund zwei Dritteln die Luftqualität während des Unterrichts ungenügend ist. Da sich in Schulzimmern oft viele Personen gleichzeitig und während mehrerer Stunden aufhalten, sinkt die Qualität der Raumluft stetig. Beim Ausatmen und Schwitzen gelangen tausende unterschiedlicher Substanzen in die Luft.

Ist die Raumluftqualität zu schlecht, wirkt sich das auf die Konzentrationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler aus. Sie fühlen sich müde oder haben Kopfschmerzen. Ihre Leistungsfähigkeit lässt nach. Mit systematischem und effizientem Fensterlüften kann die Luft im Schulzimmer rasch verbessert werden. Bei jedem Schulhausneubau und bei jeder Rennovation sollte zudem ein Lüftungskonzept geplant und umgesetzt werden.

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Veröffentlicht am

04.03.2019