zurück

Schulmusik fordert mehr Verbindlichkeit

Der Schulmusikverband ist unzufrieden

Schulmusikerinnen und Schulmusiker bemängeln die Umsetzung des Verfassungsartikels 67a zur musikalischen Bildung. (Bild: vssm.ch)

Der Verband Schweizer Schulmusik kritisiert, dass die Stundentafel im Fach Musik nicht eingehalten wird. Er befürchtet zugleich eine Unterversorung an gut ausgebildeten Lehrpersonen.

2017/18 lancierte der Verband Schweizer Schulmusik (VSSM) eine Umfrage zum Thema "Musik in der Schule". Nun legt er die Auswertung und rechtlichen Beurteilung dieser Umfrage vor – mit ernüchternden Resultaten.

So zeigt die Untersuchung, dass der Lehrplan für den Fachbereich Musik nicht in allen Kantonen vollständig umgesetzt wird, die Stundentafel wird nicht überall eingehalten. Dies betrifft den 2. und insbesondere den 3. Zyklus. Auch zur Ausbildung an den Pädagogischen Hochschulen zieht der Verband ein negatives Fazit: Nicht zuletzt wegen der Abwahlmöglichkeit des Fachs an verschiedenen Pädagogischen Hochschulen werden aus seiner Sicht zu wenige Lehrpersonen im Fach Musik ausgebildet. Dies führt zu einer Unterversorgung an den Schulen. Verbunden mit dieser Auswertung stellt der VSSM zwei Forderungen auf:

  • Die Stundentafel im Fachbereich Musik muss in allen drei Zyklen eingehalten werden.
  • Musik soll in der Ausbildung an den Pädagogischen Hochschulen für den 1. und 2 Zyklus ein Pflichtfach sein.

Neuen Kommentar hinzufügen

Anmelden oder Registrieren, um Kommentare verfassen zu können