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Schweizweite Volksschulämterkonferenz entsteht

Schweizweite Volksschulämterkonferenz entsteht
In der neuen Schweizerischen Volksschulämterkonferenz SVAK nehmen alle Kantone Einsitz. (Illustration: bildung-z.ch)

Der Vorstand der EDK hat der Gründung einer gesamtschweizerischen Volksschulämterkonferenz zugestimmt. Damit will man den interkantonalen Dialog und die Zusammenarbeit in der obligatorischen Schule ausbauen.

In den vergangenen Jahren ist die interkantonale Zusammenarbeit im Bereich der Volksschule angestiegenn. Themen wie zum Beispiel die Digitalisierung, die Förderung des Sprachenlernens, die Lehrpläne oder die Überprüfung der Grundkompetenzen der Schülerinnen und Schüler betreffen alle Kantone in gleichem Ausmass. Gerade die COVID-19-Krise zeigt, wie wichtig es ist, dass sich die kantonalen Verantwortlichen für die Volksschule regelmässig austauschen und absprechen können.

Die SVAK (Schweizerische Volksschulämterkonferenz) soll diese Lücke nun schliessen. Der Vorstand der EDK hat ein entsprechende Statut genehmigt. Die neue Konferenz stärkt den interkantonalen Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb der Volksschule. Gleichzeitig wird der Austausch der Volksschule mit der Berufsbildung und der Allgemeinbildung der Sekundarstufe II verankert. Die SVAK kann im Rahmen ihrer Tätigkeit Arbeitsgruppen bilden, externe Aufträge vergeben, Netzwerke einrichten und Konferenzen organisieren.

Mit der SVAK verfügt nun auch die Volksschule über eine eigene Fachkonferenz. Für die Mittelschulen, die Berufsbildung und weitere Bereiche ist dies bereits der Fall. (pd)

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