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Stadtluzerner Oberstufe soll 1:1-Ausstattung erhalten

Die Stadt Luzern will rund 1200 Laptops für die Oberstufe beschaffen. (Bild: flickr.com - CC-BY)

Auf das Schuljahr 2019/2020 will die Stadt Luzern alle Sekundarschulen mit mobilen Arbeitsgeräten ausrüsten. Dafür wird ein Kredit von 5,8 Millionen Franken verlangt.

Der Umgang mit Medien und Informatik ist ein wichtiger Inhalt des Lehrplans 21. Dazu gehört auch die Nutzung digitaler Medien. Medien-, Informatik- und Anwendungskompetenzen sind zudem eine Grundvoraussetzung, um eine Ausbildung oder ein Studium zu anzutreten oder gut vorbereitet ins Erwerbsleben einzutreten. Aus diesen Gründen will die Stadtluzerner Volksschule die Lernenden und die Lehrpersonen der Sekundarschulen mit mobilen Arbeitsgeräte ausrüsten.

Bei der Bereitstellung der Infrastruktur gilt der Grundsatz: Technik folgt der Pädagogik. Auf der Basis eines pädagogischen Konzepts, welches das Rektorat für den Unterricht in den Sekundarschulen entwickelt hat, folgte ein technische Konzept zur Infrastruktur. Es beschreibt die Anforderungen an die Arbeitsplätze der Lehrpersonen und der Lernenden und macht Aussagen zur Gerätewahl, zu technischen Spezifikationen, zum Unterhalt und Support, zum Ersatz und zur Erneuerung der Geräte sowie zur Finanzierung.

Im aktuellen Schuljahr 2018/19 läuft ein Testbetrieb an der Sekundarschule Mariahilf. Zurzeit werden erste Erfahrungen mit einer 1:2-Ausstattung gesammelt, das heisst, zwei Lernende teilen sich ein mobiles Arbeitsgerät. Ab zweitem Semester erhalten alle Lernenden ein persönliches Arbeitsgerät. Die Erfahrungen aus dem Testbetrieb werden in das pädagogische und technische Konzept einfliessen. Ab Schuljahr 2019/2020 werden alle Lernenden und Lehrpersonen der Sekundarschule ein mobiles Gerät erhalten. Der vom Stadtrat an das Parlament beantragte Kredit von 5,828 Mio. Franken deckt die Kosten für zehn Jahre. In einem nächsten Schritt sollen auch die Primarschulen entsprechend ausgerüstet werden. (pd)

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Veröffentlicht am

22.10.2018