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Umweltprojekte fördern

Eine Oberstufenklasse setzt sich im Unterricht mit Umweltfragen auseinander. (Bild: pusch.ch)

Die Stiftung Pusch zeichnet Klassenprojekte zu Umweltthemen aus. Einsendeschluss ist der 31. März.

Die Stiftung Pusch (Praktischer Umweltschutz) unterstützt Gemeinden, Schulen und Unternehmen bei der Lösung von Umweltaufgaben. Für Schulen hat Pusch einen Projektleitfaden ausgearbeitet. Dieser zeigt Schritt für Schritt den Weg zum eigenen Klassenprojekt auf.

  • Im ersten Schritt lernt die Klasse die Unterrichtsmethode Service-Learning kennen. Diese hat zum Ziel, Lernen mit einem gesellschaftlichen Engagement zu verbinden. Für diesen Schritt bietet Pusch mit einem externen Input zusätzlich Umweltunterricht an. Diesen können Lehrpersonen kostenlos buchen. 
  • In einem zweiten Schritt informieren sich Klassen über andere bereits umgesetzte Klassenprojekte und lassen sich zu einem eigenen Projekt inspirieren. Im Leitfaden sind stufengerechten Projekten aufgeführt.
  • Im dritten Schritt setzen die Klassen ihre eigenen Projekte um. Zu diesem Punkt weist der Leitfaden auch auf die Herausforderungen bei der Umsetzung von solchen Projekten hin. Es braucht Raum für eigenständiges Denken, Ausprobieren, Umsetzen und auch für die Möglichkeit des Scheiterns. Denn darin kann sich das grösste Lernpotenzial offenbaren.
  • Im vierten und letzten Schritt werden einige der eingereichten Projekte prämiert. Hierbei entscheidet das Los und keine Jury. Die Projekte werden direkt nach Eingabe auf die fünf Qualitätsstandards von Service-Learning geprüft. Sie müssen mindestens drei dieser Standards erfüllen und sich auf ein Umweltthema fokussieren. Verlost werden Reka-Checks im Wert von CHF 500.

Für die diesjährige Prämierung müssen Projekte bis zum 31. März eingesendet werden. Später eingereichte Projekte werden auf die Prämierung 2020 verschoben. (pd)

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Veröffentlicht am

19.02.2019