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Uri setzt auf neue Standards

Die neuen Standards greifen vier Ebenen des Schulgeschehens auf. (Bild: ur.ch)

Der Urner Erziehungsrat hat für die Jahre 2019 bis 2013 neue Standards für die Schulen verabschiedet.

Seit bald fünf Jahren bilden die "Standards Uri" die Grundlage für das Schulprogramm und den Jahresbericht der Schulen im Kanton Uri. Gleichzeitig liefern sie die Struktur für die Standortgespräche zwischen der Schule und dem Amt für Volksschulen. Per Ende Schuljahr 201819 laufen die Standards und damit auch die Schulprogramme aus. Deshalb hat der Erziehungsrat nun die «Standards Uri 2019 bis 2023» beschlossen. Basierend darauf können die Schulleitungen die Schulprogramme 2019 bis 2023 erstellen.

Vorgaben auf vier Ebenen

Die Standards Uri 2019 bis 20123 erstrecken sich auf vier Ebenen

  • Schülerinnen und Schüler
  • Lehrpersonen
  • Team
  • Schule/Schulleitung

Jeder Ebene sind zwei Elemente zugeordnet. In der Ebene Lehrpersonen zum Beispiel erstreckt sich das eine Element auf den «guten Unterricht». Dabei geben die Standards vor, dass jede Lehrperson die Qualität des eigenen Unterrichts ins Zentrum der beruflichen Weiterentwicklung setzt. Jede Lehrperson hat zudem die Wirkungen des Unterrichts zu analysieren und zu reflektieren und dafür zu sorgen, dass der Unterricht der Verschiedenheit der Schülerinnen und Schüler ausreichend Rechnung trägt. Thema des anderen Elements in der Ebene Lehrpersonen ist Individual-Feedback. Hier geben die Standards vor, dass die Lehrpersonen bei Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern auf unterschiedlichen Wegen Rückmeldungen einholen und dass sie die Rückmeldungen für die eigene berufliche Weiterentwicklung nutzen. (pd)

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Veröffentlicht am

21.01.2019

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