Eine neue Ausstellung des Forums Schweizer Geschichte zeigt ab dem 22. April, was die Schweiz kulinarisch verbindet und wie sich der Esstisch im Laufe der Zeit verändert hat.

Täglich kaufen und konsumieren wir Lebensmittel. Doch woher kommen ursprünglich die Tomaten, der Mais oder die Erdbeeren? Und seit wann benutzen wir Messer und Gabel? Die Ausstellung "Was isst die Schweiz?" des Forums Schweizer Geschichte greift das kulinarische Erbe der Schweiz auf und dokumentiert, wie unterschiedlich unser Esstisch im Laufe der Zeit gedeckt wurde. Am Beispiel des Esstisches werden die vielfältigen Ausstellungthemen szenisch präsentiert: Trends und Tabus, Herkunft und Produktion, Tafelkultur und Tischsitten, Hunger und Überfluss, Fleischkonsum und die Zukunft des Essens. Portraits berühmter Schweizer Spitzenköche und Kochbücher veranschaulichen die wichtige Rolle der Essenszubereitung. 

Dazu gehören Klassiker wie Fondue oder Birchermüesli und auch weniger bekannte Spezialitäten aus den verschiedenen Landesgegenden. Eine grosse dreidimensionale Käsekarte erklärt, wo welche Käsesorten produziert werden. Und die Medienstation «Was liegt auf dem Teller?» präsentiert typische Speisen vom 15. bis ins 21. Jahrhundert.

Die Ausstellung dauert vom  22.April bis am 1. Oktober, für Schweizer Schulklassen und Lehrpersonen ist der Besuch kostenlos. Die Vermittlung wird der Altersstufe angepasst.

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