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Widerstand gegen das Ende von "SekPro"

Wie wird an der "SekPro" gelernt? Die Präsentation der Sek Höfe vermittelt einen bildhaften Eindruck in den Schulalltag. (Bild: sekeinshoefe.ch)

Der Schwyzer Erziehungsrat will die zweisprachige Sekundarschule in Ausserschwyz nicht ins kantonale Volksschulgesetz aufnehmen. Doch die Schulgemeinden wehren sich dagegen, den Schulversuch "SekPro" aufzulösen.

Seit dem Sommer 2016 hat der Ausserschwyzer Bezirk Höfe zusätzlich zu den Selektionsstufen der Sekundarstufe I eine progymnasiale Klassen mit bilingualem Angebot erprobt. Die "SekPro" ist ein Bildungsgang für kognitiv leistungsfähige Jugendliche. Der Unterricht wird in Englisch und Deutsch erteilt. Aus pädagogischen sowie ordnungspolitischen Gründen hält es der Erziehungsrat für falsch, den  Bezirken den Entscheid zu überlassen, ob sie ein solches Angebot führen wollen. Er spricht sich daher gegen einen Normalbetrieb und somit auch gegen die Aufnahme von progymnasialen Klassen in die kantonale Volksschulgesetzgebung aus. Dieser Beschluss löst Widerstand aus, die Bezirke fordern mehr Mitsprache und Gestaltungsfreiheit, wenn es um das Angebot auf der Sekundarstufe I geht. (pd)

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Veröffentlicht am

26.03.2019