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Wo die EDK künftig Schwerpunkte setzt

Das Bildungssystem in der Schweiz (Quelle: EDK)

Seit dem 1. Januar ist die Zürcher Regierungsrätin Silvia Steiner Präsidentin der EDK. Ihren Antritt nahm Silvia Steiner zum Anlass, auf die kommenden Arbeitsschwerpunkte zu blicken.

Die EDK stützt ihre Arbeiten heute auf zwölf interkantonale Staatsverträge (Konkordate) im Bildungsbereich ab. Die meisten haben die Kantone ab den 2000er-Jahren erarbeitet und umgesetzt. Dieser Ausbau hängt wesentlich mit den neuen Bildungsartikeln in der Bundesverfassung von 2006 zusammen und mit der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) von 2008. Laut Regierungsrätin Silvia Steiner befindet sich die EDK mit ihrem Tätigkeitsprogramm 2015–2019 in einer Phase der Konsolidierung.

Schwerpunkte der Bildungskooperation bis 2019

  • 2019 wird die EDK eine zweite Bilanz über die Harmonisierung der obligatorischen Schule ziehen.
  • Beim Sprachenunterricht sind in den nächsten Jahren vor allem die Kantone gefordert, die heute in 23 Kantonen umgesetzte Sprachenstrategie zu halten respektive sich der Lösung noch anzuschliessen.
  • Geplante Arbeiten zur gymnasialen Ausbildung (z. B. Stellenwert von Informatik am Gymnasium oder Planen einer nationalen Evaluation des Gymnasiums), die Totalrevision der Interkantonalen Universitätsvereinbarung oder die Erarbeitung einer Strategie zu Bildung und Digitalisierung.
  • Die Vertretung der Kantone in der Zusammenarbeit mit dem Bund bleibt eine der zentralen Aufgaben der EDK (Bildungsmonitoring, Bildungsbericht).

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Veröffentlicht am

18.01.2017