Viele Jugendliche sind sich einig: Kein Bock auf Politik. Und Wahlen interessieren schon gar nicht. Woran liegt das? Und wie kann dieser Trend durchbrochen werden? Ansätze für eine Lösung liegen im direkten Kontakt mit Politikerinnen und Politikern.

«Politik ist nicht so mein Ding». Mit dieser Einstellung ist die 20-jährige Jessica bei weitem nicht alleine. Und Wählen liegt schon gar nicht im Trend. Das macht nur jede und jeder Dritte der 18- bis 25-Jährigen. Die Restlichen sind sich zwar bewusst, wie wichtig Wahlen sind, den Gang an die Urne beschreiten sie aber nicht. Wo liegt das Problem?

Die Informationen sind zu umfangreich, politische Kandidaten unbekannt und das Kauderwelsch der Parlamentarier unverständlich. Und was ist das Geheimnis derjenigen, die wählen gehen? Eine Studie zeigt, dass Eltern, Lehrer und der Freundeskreis einen grossen Einfluss auf das politische Interesse haben. Je mehr in diesen Kreisen über Politik gesprochen wird, desto eher interessieren sich Junge für Politik – und desto eher kommen sie mit den anspruchsvollen Wahl- und Abstimmungsinformationen klar.

«Die Qual der Wahl» zeigt ein Zusammentreffen von Berufsschülerinnen und -schülern mit Jungpolitikern und der Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga. Die Jugendlichen erzählen über ihre Mühe, Politik zu verstehen. Lea Thommen, die Teamleiterin von easyvote, erklärt, was gegen die politische Überforderung getan werden kann. Zudem äussert sich die Bundespräsidentin zur Lage.

Lehrplanbezug
Natur, Mensch, Gesellschaft (NMG) > Räume, Zeiten, Gesellschaften > Demokratie und Menschenrechte verstehen und sich dafür engagieren > Die Schülerinnen und Schüler können die Schweizer Demokratie erklären und mit anderen Systemen vergleichen. > Geschichte: Politische Bildung > können wichtige Besonderheiten der Schweizer Demokratie sowie die daraus resultierenden Rechte und Pflichten erklären.
Grundanspruch
Natur, Mensch, Gesellschaft (NMG) > Räume, Zeiten, Gesellschaften > Demokratie und Menschenrechte verstehen und sich dafür engagieren > Die Schülerinnen und Schüler können die Schweizer Demokratie erklären und mit anderen Systemen vergleichen. > Geschichte: Politische Bildung > können zu aktuellen Problemen und Kontroversen Stellung beziehen, dabei persönliche Erfahrungen im schulischen und ausserschulischen Alltag einbeziehen und die Positionen begründen (z.B. Verhältnis von Staat und Wirtschaft, Siedlungsraumgestaltung).
Natur, Mensch, Gesellschaft (NMG) > Räume, Zeiten, Gesellschaften > Demokratie und Menschenrechte verstehen und sich dafür engagieren > Die Schülerinnen und Schüler können die Schweizer Demokratie erklären und mit anderen Systemen vergleichen. > Geschichte: Politische Bildung > können wichtige Besonderheiten der Schweizer Demokratie sowie die daraus resultierenden Rechte und Pflichten erklären.
Grundanspruch
Lehrplan 21:
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