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Viele Kinder müssen fliehen. Manche sogar ohne Vater und Mutter. Ihre Eltern haben sie im Krieg oder auf der Flucht verloren, oder sie konnten die Heimat nicht verlassen. So wie bei Abdull Moqim Q. aus Afghanistan. Trotz grosser Hürden will der 17-Jährige in der Schweiz ein neues Leben beginnen.

Man nennt sie UMA – unbegleitete minderjährige Asylsuchende. Und es gibt immer mehr von ihnen: Kinder, die alleine auf der Flucht sind und dabei Furchtbares erleben müssen. In der Schweiz hat sich die Zahl ihrer Asylgesuche zwischen 2014 und 2015 mehr als verdreifacht.

Einer davon ist Abdull Moqim Q.. Mit 15 ist er alleine von Afghanistan in die Schweiz geflüchtet. Ein ganzes Jahr war er unterwegs. Obwohl die meisten UMA wie Abdull Moqim Q. gute Aussichten auf ein Bleiberecht haben, ist das Verfahren für die teilweise schwer traumatisierten Jugendlichen sehr belastend. Lange Wartezeiten und die Konfrontation mit der Vergangenheit in den Anhörungen setzen ihnen zu.

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Erstellt

14.05.2018

Aktualisiert

14.05.2018

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