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Ob Sneakers, Uhren oder Pommes-Chips: Das Image einer Marke entscheidet mit, was wir kaufen, tragen und sogar, was uns schmeckt. Unternehmen investieren Milliarden in ihren guten Ruf. Denn Markenprodukte verkaufen sich teuer und versprechen viel – doch nicht immer sind sie besser.

«Sneakerness» im April 2014 in Zürich – das Mekka für Sneaker-Fans und eingefleischte Sammler. An dieser Messe gibt es Marken-Turnschuhe aller Art und Farben; zum Tauschen, Kaufen und Bestaunen.

«Sneakers tragen zum Style bei. Man kann ein megagutes Outfit haben, schlechte Schuhe können aber das Ganze ruinieren», erklärt Remi, ein 17jähriger Gymnasiast und Sneakers-Fan. Praktisch jeden Monat kauft er sich ein neues Paar Turnschuhe und achtet dabei genau auf Marke und Modell.

Billig ist der Kult um Markenschuhe nicht. Ein gewöhnliches Paar Sneakers übersteigt schnell einmal die 200 Franken-Grenze. Für seltene Exemplare greifen die Fans aber weit tiefer in die Tasche. So kostet ein Schuh, von dem es auf der ganzen Welt angeblich nur 41 Paare gibt, 2800 Franken. «Man fühlt sich anders, wenn man einen seltenen Schuh trägt. Und man will damit sicher auch andere beeindrucken», meint Sneaker-Sammler Remi.

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Erstellt

06.06.2018

Aktualisiert

06.06.2018

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