Mathematische Kunst im Freien

Immer wieder lassen sich Kunstschaffende von mathematischen Phänomenen und Objekten bei ihrer Arbeit inspirieren. Geschieht auch das Umgekehrte, dass sich Mathematiklernende und -interessierte von Kunstwerken zu mathematischem Tun anregen lassen? Voraussetzung dazu ist eine Art «mathematischer Blick» beim Betrachten eines Kunstwerkes. An einem schönen Beispiel aus der Welt der Platonischen und Archimedischen Körper soll hier ein Beitrag zur Schärfung dieses «Blicks» geleistet werden. Es geht darum, genau hinzusehen, sich auf Fragen einzulassen und die Antworten mit anderen zu diskutieren, Schlüsse zu ziehen - alles Tätigkeiten, die beim Schulen von (Lehrplan-)Kompetenzen wie zum Beispiel «Die Schülerinnen und Schüler können Körper und räumliche Beziehungen darstellen» gefragt sind.

Zyklus/Klasse
Fachbereich
Formaler Typ
Art der Anwendung
Lehrplanbezug
Mathematik > Form und Raum > Erforschen und Argumentieren > Die Schülerinnen und Schüler können geometrische Beziehungen, insbesondere zwischen Längen, Flächen und Volumen, erforschen, Vermutungen formulieren und Erkenntnisse austauschen. > können beim Erforschen geometrischer Beziehungen Vermutungen formulieren, überprüfen und allenfalls neue Vermutungen formulieren.
Mathematik > Form und Raum > Erforschen und Argumentieren > Die Schülerinnen und Schüler können geometrische Beziehungen, insbesondere zwischen Längen, Flächen und Volumen, erforschen, Vermutungen formulieren und Erkenntnisse austauschen. > lassen sich auf Forschungsaufgaben zu Form und Raum ein (z.B. Rechtecke auf Rasterlinien zeichnen und die Anzahl Gitterpunkte auf den Diagonalen untersuchen).
Mathematik > Form und Raum > Erforschen und Argumentieren > Die Schülerinnen und Schüler können geometrische Beziehungen, insbesondere zwischen Längen, Flächen und Volumen, erforschen, Vermutungen formulieren und Erkenntnisse austauschen. > können dynamische Geometriesoftware zum Erforschen geometrischer Beziehungen verwenden (z.B. das Verhältnis der Teilstrecken bei Seitenhalbierenden; die Lage des Umkreismittelpunkts bei verschiedenen Dreiecken).
Grundanspruch
Mathematik > Form und Raum > Mathematisieren und Darstellen > Die Schülerinnen und Schüler können Figuren falten, skizzieren, zeichnen und konstruieren sowie Darstellungen zur ebenen Geometrie austauschen und überprüfen. > können Figuren und geometrische Beziehungen skizzieren und Zeichnungen mit Geodreieck und Zirkel oder dynamischer Geometriesoftware ausführen (z.B. ein Parallelogramm mit a, b und ha zeichnen oder konstruieren).
Grundanspruch
Orientierungspunkt
Mathematik > Form und Raum > Mathematisieren und Darstellen > Die Schülerinnen und Schüler können Figuren falten, skizzieren, zeichnen und konstruieren sowie Darstellungen zur ebenen Geometrie austauschen und überprüfen. > können geometrische Darstellungen und Konstruktionen fachsprachlich beschreiben.
Mathematik > Form und Raum > Mathematisieren und Darstellen > Die Schülerinnen und Schüler können sich Figuren und Körper in verschiedenen Lagen vorstellen, Veränderungen darstellen und beschreiben (Kopfgeometrie). > können Körper in der Vorstellung verändern und Ergebnisse beschreiben (z.B. alle Ecken eines Würfels in der Vorstellung abschleifen und den neuen Körper beschreiben).
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