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Eine ernsthafte Verletzung ist das Schlimmste, was einem Sportler passieren kann. Denn – anders als bei einer Niederlage – leidet in dieser Situation auch ein Teamsportler ganz allein. Das Wichtigste bei einer Verletzung ist deshalb: eine gute ärztliche Betreuung und die Unterstützung aus dem Team.

Yanis, Kim und Dimitri spielen alle Fussball beim FC Zürich. An diesem Montagmorgen kommen gleich alle drei Nachwuchstalente in die Praxis des Sportarztes Christian Brunner. Yanis leidet an Muskelschwund im Nachgang einer Knieoperation, Kim hat zum zweiten Mal innert kürzester Zeit das Schlüsselbein gebrochen und Dimitri macht eine riskante Knieverletzung zu schaffen.

Alle drei können auf Wochen hinaus nicht auf Ernstkämpfe mit ihren Teams hoffen. Stattdessen verbringen sie stundenlange Trainingseinheiten auf Laufmaschinen und Kraftvelos, manchmal begleitet vom Physiotherapeuten, oft aber allein.

«Das wichtigste bei einer Verletzung», sagt die erfolgreiche Schweizer Hürdenläuferin Bettina Meyer, «ist eine seriöse Abklärung durch einen guten Arzt und die Begleitung beim Wiederaufbau durch einen Physiotherapeuten.» Aber auch das Team ist in einer solchen Situation gefordert: es muss sicherstellen, dass die verletzte Kollegin oder der angeschlagene Kollege sich nicht ausgeschlossen fühlt.

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Erstellt

15.05.2018

Aktualisiert

15.05.2018

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