Soziale Medien, Crowdfunding oder Startups sind keine neuen Erfindungen. Mit einem Blick in die Vergangenheit wird ihr Ursprung sichtbar. Nicht alle Innovationen kommen aus dem Silicon Valley. Viele gibt es schon länger, als wir denken.

Steve Jobs und Elon Musk waren nicht die ersten, die wussten, wie man einen Kult um die eignen Produkte erschafft. Lange vor ihnen brachte ein anderer Unternehmer Technologie und Marketing unter einen Hut: André Citroën. Er nutzte dieselben Tricks, die viele Unternehmer und Unternehmerinnen heute noch anwenden.

Auch Soziale Netzwerke sind keine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Schon im alten Rom gab es eine Form des Chattens. Damals nutzten reiche Römer Sklaven, die schreiben konnten, als eine Art Instant-Messaging System. Sie gaben dem Sklaven eine Botschaft auf einer Wachstafel, die er zum Empfänger transportierte und vorlas.

«Wer hat’s erfunden?» erklärt die Welt von heute mit einem Blick in die Vergangenheit. In zehn Folgen zeigt die Reihe den Ursprung von alltäglichen Erfindungen, die gar nicht so modern sind, wie man meinen könnte.

Lange vor Steve Jobs (1/10)
Das Erfolgskonzept von Steve Jobs und Elon Musk liegt darin, Technologie und Marketing zu vereinen. Doch noch vor ihrer Zeit nutzte André Citroën dieselbe Strategie. Der Autohersteller erschuf einen regelrechten Kult um seine Marke.

Zivilisierte Barbaren (2/10)
Der Zyklus bleibt der gleiche: Kleine clevere Start-ups schrecken die grossen Fische auf dem Markt auf. Mit der Zeit wachsen sie selbst zu grossen Unternehmen heran – bis sie von der nächsten Generation verdrängt werden.

Eine kleine Spende, bitte! (3/10)
Crowdfunding gibt es schon seit einer Ewigkeit. Doch heute hat sich die Methode mit der Technologie globalisiert. Dank des Internets hat jede Person die Möglichkeit Geldgeber für das eigene Projekt zu finden.

Geliebtes Auto (4/10)
Mit der Erfindung des Automobils veränderte sich einiges auf der Welt. Anfang des 20. Jahrhunderts war das Auto ein Objekt der Begierde. Doch 100 Jahre später träumen die meisten jungen Leute nicht mehr davon.

Die neuen Medien (5/10)
Sei es mit dem Aufkommen von Büchern, Zeitungen oder Telegrafen: Neue Medien lösen bei den Menschen immer wieder Ängste aus. Doch der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten.

Als Paris das Silicon Valley war (6/10)
Heute gilt das Silicon Valley als das Zentrum der Innovation – das war aber nicht immer so. Anfangs des 20. Jahrhunderts war Paris der Ort des Fortschritts. Viele grosse Erfindungen haben ihren Ursprung in der französischen Hauptstadt.

Soziale Netzwerke im antiken Rom (7/10)
Soziale Medien sind keineswegs eine Erfindung der Neuzeit. Schon im alten Rom rieb man seine Meinung auf Wachstafeln und Mauern allen unter die Nase.

Der Krieg der Taxis (8/10)
Taxis streiten sich schon seit über 400 Jahren um ihre Fahrgäste. Damals wurden die Flussschiffe in London von den Kutschentaxis bedroht – diese wurden später wiederum von Autos abgelöst.

Staatliche Überwachung (9/10)
Kommunikation und Spionage gehen seit langer Zeit Hand in Hand. Schon in der Antike wurden Informationen abgefangen und für politische oder wirtschaftliche Zwecke genutzt.

Die Arbeitswelt im Wandel (10/10)
Die Arbeitswelt ist im steten Wandel. Heute fürchten sich viele Menschen davor, ihren Job an Roboter zu verlieren. Womöglich erschaffen neue Technologien jedoch mehr Arbeitsplätze, als sie zerstören.

Die Ressource steht bis am 30.4.2022 zur Verfügung.

Zyklus/Klasse
Fachbereich
Formaler Typ
Erscheinungsjahr
2018
Lehrplanbezug
Medien und Informatik > Medien > Die Schülerinnen und Schüler können sich in der physischen Umwelt sowie in medialen und virtuellen Lebensräumen orientieren und sich darin entsprechend den Gesetzen, Regeln und Wertesystemen verhalten. > Leben in der Mediengesellschaft > können Chancen und Risiken der Mediennutzung benennen und Konsequenzen für das eigene Verhalten ziehen (z.B. Vernetzung, Kommunikation, Cybermobbing, Schuldenfalle, Suchtpotential).
Grundanspruch
Orientierungspunkt
Medien und Informatik > Medien > Die Schülerinnen und Schüler können sich in der physischen Umwelt sowie in medialen und virtuellen Lebensräumen orientieren und sich darin entsprechend den Gesetzen, Regeln und Wertesystemen verhalten. > Leben in der Mediengesellschaft > können Verflechtungen und Wechselwirkungen zwischen physischer Umwelt, medialen und virtuellen Lebensräumen erkennen und für das eigene Verhalten einbeziehen (z.B. soziale Netzwerke und ihre Konsequenzen im realen Leben).
Grundanspruch
Orientierungspunkt
Medien und Informatik > Medien > Die Schülerinnen und Schüler können sich in der physischen Umwelt sowie in medialen und virtuellen Lebensräumen orientieren und sich darin entsprechend den Gesetzen, Regeln und Wertesystemen verhalten. > Leben in der Mediengesellschaft > können Chancen und Risiken der zunehmenden Durchdringung des Alltags durch Medien und Informatik beschreiben (z.B. Globalisierung, Automatisierung, veränderte Berufswelt, ungleiche Möglichkeiten zum Zugang zu Information und Technologie).
Medien und Informatik > Medien > Die Schülerinnen und Schüler können sich in der physischen Umwelt sowie in medialen und virtuellen Lebensräumen orientieren und sich darin entsprechend den Gesetzen, Regeln und Wertesystemen verhalten. > Leben in der Mediengesellschaft > können Funktion und Bedeutung der Medien für Kultur, Wirtschaft und Politik beschreiben und darlegen, wie gut einzelne Medien diese Funktion erfüllen (z.B. Manipulation, technische Abhängigkeit, Medien als vierte Gewalt).
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