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BYOD an Luzerner Berufs- und Mittelschulen

Der Kanton Luzern will auf der Sekstufe II vermehrt auf BYOD setzen. (Bild: flickr.com)

Im kommenden Schuljahr braucht der Grossteil der neuen Lehrlinge Notebooks für den Unterricht. Grund dafür ist die «Bring Your Own Device»-Strategie.

Seit 2016 sind an allen Luzerner Kantons- und Berufsfachschulen drahtlose Netzwerke (WLAN) installiert. Damit ist ein flexibler und mobiler Einsatz von elektronischen Geräten möglich. Begleitet wird diese technische Aufrüstung mit einem pädagogischen Konzept, das den Lehrpersonen die Integration der digitalen Medien in den Unterricht ermöglicht. Wenn nun im nächsten Jahr der Lehrbeginn ansteht, bedeutet das für die neuen Lehrlinge: Bringt deine eigenes Gerät mit – Bring your own device. Ein Notebook für jeden ist Pflicht. So will man die Informatikkompetenzen der Lernenden stärken. Die Einführung der Laptop-Strategie ist der zweite Schritt des Projekts «Pegasus», das der Luzerner Kantonsrat im Juni 2014 verabschiedete. Damals wurde ein Sonderkredit über 4,7 Millionen Franken genehmigt, um alle kantonalen Gymnasien und Berufsfachschulen mit WLAN aufzurüsten.

Zugleich hat die Geschäftsleitung des Bildungs- und Kulturdepartements beschlossen, ab Frühjahr 2018 die Lehrpersonen der Kantonsschulen und Berufsfachschulen entsprechend auszurüsten oder zu unterstützen. Den Lehrpersonen stehen zwei Optionen zur Auswahl: Sie können ein Kantonsgerät anfordern (COPE - corporate owned, personally enabled), das bereits fertig konfiguriert ist, alle notwendigen Programme enthält und in einem gesicherten Bereich die Installation von eigenen Programmen erlaubt. Der notwendige technische Support wird vollständig vom Kanton übernommen. Die zweite Variante besteht darin, dass die Lehrpersonen ihr eigenes, privates Gerät verwenden (BYOD - bring your own device) und dafür eine Spesenentschädigung von 300 Franken pro Jahr erhalten. Bei dieser Variante sind die Lehrpersonen selbst für den Kauf und Unterhalt verantwortlich. Eine technische Unterstützung durch den Kanton ist hier grundsätzlich nicht vorgesehen. (pd)

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Veröffentlicht am

05.12.2017